So prüfen wir jedes Paar
Jedes Paar, das bei uns ankommt, wird in die Hand genommen, bevor es zu dir geht. So läuft der Legit Check ab.
Das Wichtigste
- Jedes Paar, das bei uns ankommt, wird geprüft. Nicht stichprobenartig, nicht nur die teuren.
- Geprüft wird bei Wareneingang – von einem Team, das das seit 2017 macht.
- Es gibt keine Checkliste für alle. Geprüft wird nach Modell.
- Im Zweifel geht nichts raus.
Warum es keine Checkliste für alle gibt
Ein Jordan 1 wird anders geprüft als ein Yeezy Slide. Fälschungen sind nie überall gleich gut: Was bei einem Modell sauber kopiert ist, ist beim nächsten die Schwachstelle. Bei manchen verrät sich ein Fake am Karton, bei anderen an der Sohle, bei Collabs an Details, die es nur bei dieser einen Auflage gibt.
Deshalb gibt es bei uns keine Zahl an Kontrollpunkten, mit der wir werben. Sie würde nichts darüber sagen, ob die richtigen dabei waren. Was zählt, ist der Vergleich mit dem Original – und Originale gehen bei uns täglich durch die Hände.
Wer prüft
Wir prüfen seit 2017 – täglich, mit Paaren in der Hand statt auf dem Bildschirm. Fotos und Guides helfen beim Lernen. Entscheidend ist die Erfahrung mit dem Original, und die kommt aus Jahren, nicht aus Wochen.
Wann geprüft wird
Sofort bei Wareneingang. Jedes Paar, unabhängig von Preis und Marke. Ob es anschließend ins Lager geht oder noch am selben Tag zu dir, ändert am Ablauf nichts.
Der Ablauf
Die Reihenfolge ist immer dieselbe: von außen nach innen. Welche Punkte den Ausschlag geben, hängt vom Modell ab.
Karton und Label. Farbe, Pappe, Druck. Bei Fälschungen ist der Karton oft dünner oder zu glatt. Auf dem Label: Position, Abstände, Typografie – und ob Modell, Farbcode und Größe zusammenpassen. Den Schuh bekommen Fälscher inzwischen oft besser hin als das Etikett.
Inhalt. Aufkleber an der richtigen Stelle. Seidenpapier in der Faltung und mit dem Druck, die zum Modell gehören. Ersatzsenkel, wenn sie dazugehören – in Länge und Farbe.
Form. Jede Silhouette hat Proportionen, die man kennt. Fälschungen sitzen fast immer ein Stück daneben, meist an der Ferse oder in der Zehenbox.
Material und Verarbeitung. Leder, Wildleder, Mesh: Jedes Material fühlt sich anders an als sein Ersatz. Dann die Nähte, außen wie innen – gleichmäßige Abstände, saubere Stiche, keine losen Fäden.
Logos, Prägungen, Etiketten. Sohle und Innensohle tragen Logos und Prägungen, bei Nike zum Beispiel die Sterne im Profil. Bei Fälschungen sind sie oft zu blass oder leicht verschoben. Das Etikett im Schuh muss zum Modell passen, bis zur Artikelnummer. Bei Collabs kommen die Details dazu, die es nur bei dieser Auflage gibt.
Geruch und Klang. Zwei Dinge, die kein Foto zeigt. Fälschungen riechen anders, meist nach Kleber. Und eine Sohle klingt anders, wenn man sie knickt, weil das Material nicht dasselbe ist.
Schwarzlicht. Zum Schluss geht das Paar unters Schwarzlicht. Es macht Rückstände aus der Produktion sichtbar, die bei Fälschungen häufig auftauchen.
Wenn etwas nicht stimmt
Im Zweifel geht nichts raus. Ein Paar, das die Prüfung nicht besteht, verkaufen wir nicht – nicht rabattiert, nicht mit Hinweis. Es geht zurück an den Lieferanten.
Was das für dich heißt
Bevor ein Paar von uns losgeht, hatte es ein Mensch in der Hand, der das Original kennt. Wenn du beim Auspacken selbst nachsehen willst: Unsere Legit-Check-Guides zeigen, worauf du achten kannst. Und bei Fragen zu einem bestimmten Paar erreichst du uns per E-Mail – Antwort meist innerhalb von 48 Stunden.

